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(Ein Papa berichtet) Exfiltration

Ein weiterer Papa möchte gern von seinen (Vor-)Geburtserlebnissen berichten. Danke für die Einsendung an Peter H.!

Die Entbindung wird am Donnerstag stattfinden.
Ein Termin wird vereinbart.
Die Wehen werden eingeleitet.

Seit einigen Wochen leidet meine Frau an Schwangerschaftsdiabetes.

 

Was ist damit gemeint?

Schwangerschaftsdiabetes ist eine Störung der Glukosetoleranz, die zu einer Hyperglykämie unterschiedlichen Schweregrades führt und während der Schwangerschaft beginnt oder erstmals diagnostiziert wird.

Um es etwas deutlicher auszudrücken, ist dies der Fall, wenn der Körper einer schwangeren Frau den in der Nahrung enthaltenen Zucker nicht ausreichend abbauen kann. Um diese Störung zu diagnostizieren, unterzieht sich eine schwangere Frau in der Mitte der Schwangerschaft häufig dem „Glukosetest“. Es soll wirklich eklig sein, aber die Frauen beschweren sich ständig.

Für das ungeborene Kind besteht die Gefahr, dass es zu viel Zucker aufnimmt und übermäßig an Gewicht zunimmt. Man spricht dann von „Makrosomie“, wenn man Wissenschaftler ist, oder von einem Sumo-Baby, wenn man so dumm ist wie ich. Eine Frau, die anfällig für Schwangerschaftsdiabetes ist, wird sehr genau beobachtet – es lebe Deutschland – und Woche für Woche wird eine ganze Reihe von Parametern überprüft. Die Höhe der Gebärmutter, die Menge an Flüssigkeit und damit die Entwicklung des Babys.

Welche Herausforderungen und Freuden des Elternseins erlebst du am meisten, und wie gehst du damit um?
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Seit einiger Zeit bestand kaum noch ein Zweifel daran, dass die Geburt nicht zu Ende gehen würde. Zu viel Flüssigkeit (Hydramnion – das war ihr schon bei der ersten Schwangerschaft passiert), eine Gebärmutterhöhe von 36 cm und vor allem ein Baby, das in der 37. Woche der Amenorrhoe (das Wort kann man nicht richtig schreiben) über 3,5 kg wog, obwohl es eigentlich noch einen Monat im Ofen bleiben sollte, um vollständig durchgebraten zu sein.

Für die Mutter macht Diabetes gepaart mit Hydramnios das Leben unmöglich. Ständiges Engegefühl, große Schwierigkeiten, normal zu schlafen und sich anzustrengen. Die letzten Wochen waren sehr kompliziert für sie. Respekt.

Normalerweise ist eine strenge Diät die beste Medizin: Man achtet darauf, was man isst, damit man seinen Blutzuckerspiegel selbst regulieren kann. Aber manchmal hilft auch die strengste Diät nichts, dann muss man sich mehrmals täglich Insulin spritzen (das Hormon, das den Zucker im Blut abbaut). Meine Frau ist in dieser Situation. Seit zwei Wochen sticht sie sich in regelmäßigen Abständen Löcher in die Haut, um den Blutzuckerspiegel zu messen, bevor sie sich Insulin spritzt.

Die Tortur ist bald vorbei.

Das Urteil fiel heute Morgen nach einer weiteren Ultraschalluntersuchung.

Mein drittes kleine Mädchen wird also am 29. September 2022 geboren.
Wir kennen das Datum, aber wir kennen die Uhrzeit nicht: Das fühlt sich komisch an.

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